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Ein Wochenende unter Bloggern – sind wir hier richtig?

3. Dezember 2017

Letztes Wochenende hatten wir gleich zwei Premieren – wir wurden von Nyani und der Alpenrose Lermoos zu einem Bloggerweekend eingeladen. Klingt irgendwie wichtig und schlimm zugleich, die kommen sicher alle mit zig Powerbanks dachte ich mir. Und hatte natürlich keine dabei, Anfängerfehler. Zudem war es unser allerster Kurzurlaub in einem Familienhotel, Premiere!

Damals, als wir noch unter 30 und ziemlich cool waren, gab es für uns keine schlimmere Vorstellung als ein Hotel, in dem Kinder rumschwirren.

Wir waren sogar so cool, dass wir in einem Pärchen-Resort auf Jamaica chillten und mitleidig die armen, gestressten Eltern am Strand nebenan beobachteten. Mit Cocktail und Nachos in der Hand, so verdammt cool waren wir.

Tja, das Leben ändert sich und nun waren wir mittendrin: Familienurlaub im Hotel – ist das das Richtige für uns?

Unsere Erwartungen kann ich gar nicht beschreiben, wir hatten ja auch keine Erfahrungen mit im Gepäck. In Tirol angekommen, staunten wir natürlich nicht schlecht. Ein Riesenhotel, das sich dennoch den alpenländischen Charme bewahren konnte. Kein architektonisch durchgestylter Luxusbunker bei dem man Angst haben musste, dass die Brut die schmierigen Hände an der verglasten Fassade abwischt. Während des Check-Ins hat unsere Lordschaft natürlich schon die ersten Entertainment-Angebote in Form eines Aquariums und eines kleinen Pools im Foyer ausgecheckt. Bis wir unser Zimmer erreichten, war er pitschnass aber glücklich.

Im Zimmer muss natürlich erst einmal alles ausgecheckt werden, der Chrizzla hat ja lange genug für ein Hotel gearbeitet und ist selbsternannter Fachmann der Hotellerie & Gastronomie :). Muddi packt aus, der Rudelführer testet in der Zwischenzeit das Zimmer mal auf Chrizzlatauglichkeit.

Platz hatten wir reichlich und das Allerbeste an den Zimmern: da ist wirklich alles durchdacht.

Ich fang mal an aufzuzählen: Kinderwaschbecken, Wickelstation, eigenes Zimmer für die Kleinen, Babyphone, Mini-WC-Brille (fand ich besonders geil, bin ich komisch?), eine Box voller Lego-Steine, Mini-Bademantel, Feuchttücher und und und. Ich hätte locker die Hälfte unserer Sachen daheim lassen können, aber hinterher ist man immer schlauer. Vielleicht hätte ich ja vorher einfach auch mal auf die Homepage der Alpenrose gehen sollen, aber ich war wie immer im Triple-Working-Mum-Stress.

Wie läuft das Ganze eigentlich ab, bevor man so ein Hotel baut? Setzen sich da Architekten mit Müttern und Erziehern zusammen? Oder sind die Architekten alle bereits Eltern und wissen, worauf es ankommt? Ich kenn das ja aus eigener Erfahrung, da wurde aber ein Luxushotel gebaut, das auf die Spezies Hipster ausgerichtet ist. Da macht man sich halt Gedanken darum, ob man in der Dusche ein Treppchen braucht, damit die Frau von Heute sich gemütlich die Beine enthaaren kann. Oder ob das Fensterbrett tief genug ist, damit man da voll bloggerlike seine Vogue lesen kann. Ja, solche Fragen wurden da in Besprechungen diskutiert. Ich schweife ab, zurück zum Thema.

Eine Hausführung später war ich etwas traurig, denn ich wollte auch wieder Kind sein. Ein unendlich großer Indoorspielplatz mit Kinderbetreuung, Pools, eine Pirateninsel-Poolanlage für die ganz Kleinen. Zudem ein Schlittenhügel, Bobbycars, Kinderbuffett und sogar ein eigenes Theater. Das lässt kaum Spielraum für weitere Wünsche.

Wo waren diese Hotels, als ich klein war? Ich war immer ultra gelangweilt im Urlaub mit meinen Eltern. Mein Highlight war ein Spaziergang über eins dieser kleinen Volksfeste in Italien. 

Wisst ihr, worüber ich mir auch ordentlich Gedanken gemacht habe? Wie findet denn der #herzmannloml das Ganze? Der ist doch eigentlich viel zu cool für sowas. Falsch gedacht: nach einer feucht-fröhlichen Weinverkostung am Abend und einem grandiosen Abendessen war der hin und weg.

Und wie kann man einen Mann so richtig glücklich machen (außer mit Elternsex)? Richtig! Mit gutem Essen – das nicht ich gekocht habe.

Während Kind und Mann sich stets fröhlich durch die Buffett-Auswahl futterten und ausgiebig das Entertainment-Programm testeten, durfte ich wirklich tolle Menschen kennenlernen. Mel von @nyanikids hat es tatsächlich geschafft, 12 Mütter einzuladen, die grundverschieden sind und sich trotzdem auf Anhieb gut verstanden.

Samstag Vormittag wurde mit ein paar Nachwuchsmodels die neue Kids-Kollektion von Nyani geshootet und nachmittags war ein Austausch angesetzt, bei dem man sich gegenseitig seine Blogs und Projekte vorstellen konnte. Es ist unglaublich, was wir Mütter (also ALLE Mütter) schaffen und wie sich das Ganze in den letzten Jahren entwickelt hat. Die Elternzeit wird genutzt um sich vielleicht auch neu zu erschaffen, ein Buch zu schreiben, eine Kollektion rauszubringen oder es wird sich beruflich umorientiert. Jede von uns hatte eine Geschichte zu erzählen.

Dieser Blick hinter die Kulissen hat mir auch gezeigt, wie unheimlich aufwändig so ein Leben als Blogger sein kann, wenn man dies zu seinem Beruf gemacht hat.

Da wird nicht nur schnell ein Bild geknipst, da steckt so richtig Arbeit dahinter und das sollte auch als solche gesehen werden. Ich bin definitiv beeindruckt von denen, die das beruflich machen (und von den Apps, die auf deren Handys sind :)).
Der Sonntag stand bei jedem im Zeichen der Familie: über Nacht fiel Schnee und das wurde auch genutzt. Schlitten fahren, Spaziergänge und relaxen im Outdoor-Pool.

Ich hab gehört, manch einer soll sogar Sport gemacht haben – unglaublich, diese Spinner! 

Wir hätten nicht zufriedener abreisen können, was sicher auch an den Desserts, dich ich mir am Mittagsbuffet noch einverleibt habe, und dem dem prall gefüllten Goodie Bag lag. Unsere Ängste haben sich nicht bewahrheitet und ich bin mir sicher, wir werden wiederkommen. Dies ist eine Drohung, liebes Alpenrose-Team – ihr seid wirklich bombastisch! Wie sagt der Chrizzla: Österreicher halt, Top Service. Der muss es ja wissen, ist ja selbst ein halber Ösi ;)

Over and out, ich bin dann mal wieder auf unserer Baustelle!

Eure Milla

 

photocredits: Susamamma & lifestyle.mom

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