#instagramverbindet #milfs

Katy (27), weiblich, bloggt

27. Juni 2017

Kind schlummert friedlich in seinem Bettchen, Wäsche ist gebügelt, Essen gekocht und der Boden gewienert, so dass Mutti endlich mal in die Tasten hauen kann. Naja okay, in Wirklichkeit stimmt nur eines davon. Drei mal dürft ihr raten.

So beginnt sie also, die Karriere als ‘Mumblogger’. Vergleichbar aufgeregt war ich das letzte Mal, als ich meine Bachelorarbeit schrieb.
Aber bevor ich weiter abschweife haue ich an dieser Stelle direkt mal ein paar Fakten über meine Wenigkeit raus.

Mein Name ist Katy, ich bin knackige 27, Mama des ‘kleinen’ Nolan Sunny und Sozialpädagogin.
BA DUM TSSS.

Nein, ihr müsst keine Angst haben denn ich ermittle hier nicht verdeckt für das Jugendamt.

Falls ihr euch nun eine weltrettende, kiffende Latzhosenträgerin, die alles ausdikutieren möchte vorstellt, liegt ihr etwas daneben. Gut, ich liebe zwar meine Birkenstocks und Tattoos und kaufe gern ab und zu in Reformhäusern ein. Doch da endet auch schon meine Liste der erfüllten Klischees.

Tatsächlich habe ich vor der Niederkunft des kleinen Lords als Krippengruppenleitung anderer Leute Kinder bespaßt, verarztet, geknuddelt, erzogen, aufgeklärt uvm. Dorthin werde ich nach der Elternzeit zurückkehren und freue mich schon total darauf!

Meine bessere Hälfte, auch liebevoll #loml genannt (Platz eins auf meiner persönlichen Hashtag-don’t-Liste) macht mich nun seit gut drei Jahren glücklich. Meistens zumindest. Nolan findet, er macht seinen Job als Papa ganz gut. Zumindest könnte sein – mit vier Zähnen versehenes – Grinsen nicht breiter sein, wenn das selbsternannte Familienoberhaupt nach einem laaaaangen Mama-Tag endlich von der Arbeit nach Hause kommt. Das sind wir also, eine schrecklich nette Familie.

Seit meiner Beförderung zum Muttertier wird hier ‘Learning by doing’ ganz groß geschrieben. Genauer gesagt bleibt mir oft keine andere Wahl. Denn selbst wenn ich mich schlau lese, Rat einhole und in meinem Kopf einen genauen Plan entwerfe, vergesse ich alles wieder.

Ja, ich bin mega verballert, verpeilt und mein Kurzzeitgedächtnis umfasst eine Zeitspanne von ca. drei Sekunden. Zudem bin ich tollpatschig, ein Abendmuffel und der kompromissbereiteste Mensch den ich kenne.

Zumindest wenn man es richtig anstellt. Neben dem Schreiben von unnötig langen Texten mit fragwürdigen Inhalten aus meinem Leben als Mutter, liegt meine Stärke definitiv darin, mein Kontoguthaben in Kleiderschrankinhalt umzuwandeln. Witzig ist, dass Nolan sich mitlerweile damit abgefunden hat und diese Touren mit mir genießt. So schätze ich jedenfalls seine Blicke währenddessen ein.

Auch nehme ich mich selbst und das Leben als Gesamtes nicht allzu ernst. Und genauso solltet ihr alle meine Beiträge lesen die noch folgen mögen.

Eigentlich könnte ich bestimmt noch weitere drei Tage über meine Person schreiben. Doch da diese Zeilen ja erst der Anfang sind und die Spannung noch etwas erhalten bleiben soll, bevor ihr feststellt, dass ich total langweilig bin, höre ich an dieser Stelle mal auf. Ohja, wir werden hier bestimmt noch viel Spaß haben.

Katy, mit y ohne h, die Sozialpädagogin eures Vertrauens.

Falls euch das hier noch nicht reichen sollte checkt Instagram. (@katymaserati)

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