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Nolans Lieblinge – Spielzeugfavoriten mit einem Jahr

26. April 2017

Eigentlich sollte ich an dieser Stelle mehrere Seiten Schleichwerbung für sämtliche Hersteller von Haushaltsgeräten präsentieren. Das ist nämlich Nolans wirkliche Leidenschaft. Sein Guten-Morgen-Ritual besteht aus einer gründlichen Inspektion und Reinigung der Waschmaschine. Während Mutti das Frühstück zubereitet bekommt die Spülmaschine ihr Fett weg und sobald der Staubsauger sich durch seine gefühlten 120 dB bemerkbar macht überschlägt sich das Kind fast schon um ihn zu erreichen. Total verzückt wird der Mama beim Staubsaugen geholfen, während der Staub- und Spielzeugfresser Nolans Mähne neues Volumen verleiht.

Tatsächlich gibt es aber auch ein paar wenige Kandidaten die es auf die VIS-Liste (Very important Spielzeug) meines Sohnes geschafft haben.

An erster Stelle stehen hier ganz klar seine Tier- und Fühlbücher.

(Das schreibe ich auch nicht um einen auf gebildet zu machen denn es stimmt tatsächlich :D) Dabei ist die Reihe “Mein erstes Buch…” von arsEdition ganz besonders schön gestaltet. Diese kannte ich noch aus meiner Zeit als Krippenerzieherin. Die Kinder lieben es die Tiere, Gegenstände etc. die darin verborgen sind durch die Schiebetechnik selbst zu entdecken. So geht es auch Nolan. Selbst wenn es mit dem Aufschieben noch nicht so gut klappt, den Job kann ja die Mama übernehmen. Wenn ich dann noch den Tieren entsprechende Geräusche mache und sie ruckartig aufploppen lasse lacht er sich regelrecht über Mamas peinliche Performance kaputt. Doch auch die Tierchen, die aus einem Gebüsch oder Heuhaufen raushüpfen faszinieren ihn total. Zuhasue haben wir bis jetzt “Mein erstes Buch vom Bauernhof” sowie “Mein erstes Buch von den Tieren”. Zusätzlich wird das “Babys erstes Fühlbuch: Tiere” von Usborne Verlag heiß geliebt. Dort stößt man auf Unterschiedliche Tierwelten z.B.: unter Wasser, unter der Erde, im Dschungel etc. Durch Hervorhebungen und unterschiedliche eingearbeitete Materialien lassen sich die Tiere und ihre Umgebung erfühlen. Alle die ebenfalls so ein Grapschbaby haben wie ich sollten sich die Fühlbücher auf jeden Fall mal anschauen. Der kratzige Klettverschlussigel hat es Nolan ganz besonders angetan.

 

 

 

Dicht auf die Büchersammlung folgt etwas ganz Einfaches: Bälle.

Ja, da ist mein Sohn ein typischer Mann. Er liebt sie einfach, schon von Geburt an (Damals noch Mamas Bälle. Sorry der musste sein ;D). Egal ob Oball, Fußball oder der kleine Werbestoffball von der Sparkasse. Hauptsache es ist rund und es rollt. Mehr braucht man nicht um glücklich zu sein. Nolan liebt es einfach den Ball durch die Wohnung vor sich her zu treiben und wenn er ihn dann irgendwann auch mal eingefangen hat wird wie wild darauf rumgetrommelt. Als würde er nach einer erfolgreich beendeten Jagd seine Trophäe präsentieren. Auf öffentlichen Spielplätzen verschafft er mir dadurch öfter mal Anlässe um Fremde anzuquatschen oder eher anquatschen zu müssen. Sobald das runde Objekt seiner Begierde gesichtet wurde ist es egal wem es eigentlich gehört, in dem Moment ist es seins und es gibt absolut kein Halten mehr. Zielstrebig wird darauf zugekrabbelt, über die Picknickdecke von Familie Mustermann und ohne Begrüßung an ihnen vorbei. “Ball das ist. Haben muss.” Ganz sicher kommt er da nicht nach mir. Sobald sich ein Ball im Anflug befindet bin ich die erste, die ihre Arme zum Schutz über dem Kopf verschränkt, aber gut. Dann gibt es eben einen Fuß- oder Handballer statt einem Tänzer.

 

 

Zuletzt möchte ich euch etwas aus der Kategorie “Nervtöter” vorstellen. Einigen sicher unter dem Namen “Tut Tut Baby Flitzer” bekannt.

Egal wie sehr man sich als Eltern bemüht Spielzeugen aus dieser Kategorie den Zugang zum trauten Heim zu verwehren, aus irgendeiner Ecke kommen sie immer gekrochen. Ob als Geschenk oder Leihgabe von einer Freundin. Sie kommen und sie nerven. Aber keine Angst, irgendwann lernt man es dieses Geräuschwirrwarr zu ignorieren und nur das rauszufiltern das man hören möchte. Den Kids hingegen machen die batteriebetriebenen Flitzer ziemliche Freude. Sie machen Musik, blinken und singen Lieder über ihre Aufgaben und Funktionen und animieren im späteren Alter zum Rollenspiel. Nach einiger Zeit erwischt man sich selbst dabei wie man die Lieder im Kopf wiederholt und nachsingt : “Bin ein großer Kipplaster, helf bei der Arbeit…” einfach so, aus dem Nichts. Sobald einer der Flitzer in Nolans Spielzeugkiste ertönt macht er sich sofort auf die Suche nach der Geräuschquelle. Seit neustem werden wir sogar beim Baden von dem, zugegeben doch schon sehr lustigen, wasserfesten Tut Tut Wal begleitet. Dieser singt ebenfalls themenbezogen über sein Leben im Ozean und gibt lustige Geräusche von sich. Falls ihr euch traut schaut mal bei Vtech vorbei. Eventuell werden wir uns irgendwann noch die Tip Tap Baby Tiere zu Gemüte führen. Denn egal wieviel pädagogisch wertvolles Spielzeug man anschleppt, am Ende heißt es sowieso Baby gets what Baby wants.

 

 

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2 Comments

  • Reply Michelle 26. April 2017 at 11:55

    Ich wollte nie, nie, nie, wirklich niemals so piepsendes, blickendes Spielzeug haben! Dann kam meine Schwiegermutter und schenkte Emilia ein Tiptap Babytier… Was soll ich sagen, mittlerweile besitzen wir 13 Stück und zum Geburtstag gibts dann so eine tolle Bahn 😄🙈

    • Reply Katy Maserati 26. April 2017 at 22:46

      Ich sag’s ja, die Dinger finden immer irgendeinen Weg in dein Haus hinein 😦 Und vor der Bahn stand ich auch schon 😂😂🔫

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