#sternenkinder

Sternenkind 8. SSW

18. Mai 2017

Ich bin seit Wochen stille Leserin der Sternenkinderreihe und wollte lange Zeit auch gar nichts schreiben, weil ich im Vergleich mit anderen Sternenkind-Mamas auf gar keinen Fall so viel durchmachen musste, dessen bin ich mir auch vollkommen bewusst.
Es geht hier bei der Sternenkindereihe darum, auch anderen betroffenen Frauen und Mitleidenden zu zeigen, dass Sie definitiv nicht alleine sind. Und ich denke fast, so wie es meinem Mann und mir ergangen ist, kommt es wahrscheinlich häufiger vor, da es wahrscheinlicher ist, sein Baby vor der 12. Woche zu verlieren.

Wir haben unser Baby bereits in der 8 Woche verloren.
Und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll…

Mein Mann und ich haben uns ab Mitte 2016  mehr über einen Kinderwunsch unterhalten. Wir waren zu diesem Zeitpunkt bereits über elf Jahre zusammen und wollten nun endlich eine richtige, eigene glückliche kleine Familie gründen.

Wir sind zuvor nochmal in Urlaub gefahren – einfach nur wir zwei –  und haben gemeinsam Ende Oktober unsere 30. Geburtstage gefeiert. Dort hat er mir einen Heiratsantrag vor all unseren Gästen gemacht, ganz romantisch mit Kniefall, Blumen und Ring und natürlich hat er zuvor meinen Papa um Erlaubnis gefragt. Ich war überglücklich. Die Pille hatte ich bereits abgesetzt, ab November wollten wir mit dem ersten Übungszyklus starten.

Kurz nach meinem Geburtstag hatte ich schmerzende Brüste und wurde nachts auf einmal wach und musste mich übergeben. Als ich dann auch immer öfter auf die Toilette musste und meine Periode nicht pünktlich kam, hatte ich auch schon überlegt ob ich evtl. schwanger sein könnte, aber nicht an einen derartigen “Glückstreffer” beim ersten Versuch geglaubt. Als jedoch eine Woche später von meiner Periode immer noch nichts in Sicht war, haben mein Mann und ich uns dazu entschieden einen Schwangerschaftstest zu kaufen. An diesem Tag kam auch meine beste Freundin zu mir. Lustigerweise hatte sie mich genau an diesem Abend drauf angesprochen, was denn eigentlich mit  unserer Familienplanung sei. Ich habe ihr dann nur lächelnd den Test gezeigt und erzählt, dass wir morgen früh testen wollen. Sie war sich aufgrund meiner Schilderungen sicher, dass ich schwanger sei  – und sie sollte recht behalten.

Ich konnte es eh überhaupt nicht mehr aushalten den Test zu machen, vor lauter Aufregung. “SCHWANGER”. Da stand es. “1-2 Wochen”.
Mein Mann kam ins Bad und ich habe ihn den positiven Test sofort unter die Nase gehalten.

Aber irgendwie waren wir beide zu diesem Zeitpunkt mehr geschockt als voller Freude. Wir haben uns auch nicht freudestrahlend geküsst oder umarmt, wie man es sich eben vorstellt, sondern erst mal 5 Minuten gebraucht und er sagte noch: „…von wegen das dauert bis zu einem  Jahr!“

Dieses Bild habe ich jetzt ganz oft im Kopf, schäme mich unseres Verhaltens und denke mir, vielleicht haben wir es deswegen nicht verdient, dass unser Baby bei uns blieb.

Da ja November war, wollten wir unseren Familien an Weihnachten von der Schwangerschaft erzählen und alle dabei filmen. Wir haben es uns so wunderschön ausgemalt und dann auch gleich beschlossen, die standesamtliche Hochzeit recht bald zu machen, damit ich dann bei der Geburt unseres Wunschkindes auch den gleichen Familiennamen habe. Also legten wir auch das Hochzeitsdatum fest auf unseren 12. Jahrestag – den 10.01.2017. Es war alles so perfekt!

Zwei Wochen nach dem positiven Test hatte ich den Termin beim Frauenarzt. Gott, waren wir aufgeregt. Die Schwangerschaft wurde bestätigt. Doch ich bekam kein Ultraschallbild, da leider nur die entwickelte Fruchthöhle zu sehen war. Immerhin gaben sie mir meinen Mutterpass.

Die Ärztin hatte mich im ET zurückdatiert, da den Monat zuvor mein Zyklus länger war und gesagt: „Ja, dann kommt es hin“ und beim nächsten Mal in vier Wochen sollte man dann auf alle Fälle mehr sehen. Ich habe mir schon Sorgen gemacht, aber mit meiner rosaroten Brille gedacht: „Ach das wird schon, wieso denn auch nicht.“

Dann kam der 04.12.2017.

Mein Mann war zu der Zeit in Barcelona und ich war nach meiner regulären Arbeit im Büro noch bei meiner Mama im Lokal arbeiten. Ich bekam an diesem Tag in der Früh schon leichte Bauchschmerzen, dachte mir aber, dass das normal wäre und ging arbeiten.

Jedoch wurden die Bauschmerzen dann Abends immer heftiger und als ich zur Toilette bin der Schock – ich hatte Blut verloren. Hals über Kopf stieg ich ins Auto, ohne zu sagen, was los war.  Von dort aus habe ich dann meine beste Freundin angerufen, welche mich dann eigentlich ein wenig beruhigte und meinte, dass das vorkommen könnte. Zur Kontrolle bin ich trotzdem ins Krankenhaus gefahren und daraufhin in der Nacht zu meinem Frauenarzt in die Praxis, da er Notdienst hatte. Er untersuchte mich und teile mir mit, dass es ihm leid täte, aber dass es so aussehe, als würde ich mein Baby verlieren. Für mich brach wirklich eine Welt zusammen. Doch in dem Moment als er es aussprach war ich noch ganz ruhig, weil es mein Kopf nicht wirklich realisieren wollte.

Er erklärte alles und gab mir für den 14.12.2016 einen Termin im Krankenhaus zur Ausschabung. Ich bin nach Hause gefahren und verstand die Welt nicht mehr. Wieso musste mir das passieren? Wieso?

Dass meine Mama in der Zwischenzeit allerdings dachte, mir sei etwas Schlimmes passiert, habe ich nicht mitbekommen. Meine komplette Verwandtschaft hatte in der Zwischenzeit viele Male versucht mich zu erreichen. Von der Schwangerschaft, geschweige denn von dieser Nachricht wusste bislang ja niemand.

Schlussendlich erzählte ich ihr, dass ich im Krankenhaus war, schwanger WAR. Sie weinte und es tat ihr wahnsinnig leid, dass sie versuchte hatte mich über Angehörige zu erreichen. Mein Vater, die Schwiegereltern – alle waren mittlerweile informiert und in Sorge um mich.

Dann musste ich meinen Mann anrufen und ihm sagen, was passiert war. Und es war genauso wie ich mir dachte – er wollte sofort heim. Ich habe es ihm dann ausgeredet und mit ihm besprochen, dass ich es seinen Eltern auch sagen werde. Mein Schwiegerpapa nahm mich gleich in die Arme – aber meine Schwiegermama hat erst mal geweint und mir dann vorgeworfen, dass ich schuld sei bzw. der ganze Stress aufgrund des Arbeitens. Das ist genau das, was man hören möchte, als würde man nicht eh selbst daran denken.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bekam ich wahnsinnige Bauchschmerzen, sodass ich davon wach wurde. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen und habe die ganze Zeit mit unserem Baby „gesprochen“ – dass es bitte von alleine gehen soll wenn es nicht gesund ist oder nicht bei uns bleiben kann und ich mich so wahnsinnig gefreut hätte auf unsere gemeinsame Zukunft. Ich habe mich dann für Mittwoch krank gemeldet und bin auch gleich zum Arzt um das Narkose Gespräch für den 14.12 zu machen. Während dem Gespräch fragte ich mich ständig, warum meine Hose so nass sei.

Ich bin sofort nach Hause gefahren, ging ins Bad und dann sah ich es.

Ich hatte meine Fruchthöhle in meiner Binde. Total hysterisch fing ich an zu weinen und wusste nicht wohin mit mir und all diesen Gefühlen. Es war mir einfach wirklich zu viel. Mein Mann war ja noch nicht da – aber er sollte an diesem Tag mittags (Gott sei Dank) landen.

Ich habe sofort bei meinem Frauenarzt angerufen und gefragt, was ich machen soll. Ich sollte sofort kommen und die Fruchthöhle könnte ich entsorgen, was ich dann auch tat. Ich hasse mich jetzt dafür – wieso habe ich „es“ tatsächlich wie Abfall in den Müll geschmissen? Wie herzlos konnte ich nur sein. Ich hätte unser Baby auch in unserem Garten vergraben können aber so weit habe ich nicht gedacht. Und ich wollte es in diesem Moment auch einfach nur nicht mehr sehen.

Dass mein Baby von alleine gegangen ist – dafür bin ich wirklich dankbar – so muss ich nicht wissen, dass es operativ entfernt wurde, sondern es wollte/konnte einfach nicht bei uns sein. Und ich glaube tatsächlich ganz fest daran, dass unser Baby das für mich gemacht hat.Ich bin sofort zum Arzt gefahren, musste jedoch sofort am gleichen Tag noch in den OP, weil nicht alles aus der Gebärmutter draußen war.

Glücklicherweise hatte ich an diesem Tag weder getrunken noch gegessen und konnte sofort ins Krankenhaus. Ab da war ich nervlich total am Ende. Die Arzthelferinnen waren echt süss und wollten mich auch gar nicht alleine fahren lassen – aber ich wollte einfach alleine sein. Im Krankenhaus angekommen rief ich meinen Mann an – er war Gott sei Dank schon in Deutschland gelandet und er sagte er komme so schnell es gehe mir ins Krankenhaus.

Im Krankenhaus war jeder, den ich an diesem Tag gesehen habe, wirklich absolut großartig, egal ob die Dame bei der Annahme der Notaufnahme, die Narkoseärztin (welche selbst zwei FG hatte und nun aber gesunde Kinder), die Krankenschwestern oder auch die Ärzte. Alle haben mich unglaublich getröstet, mich einfach nur gedrückt oder mir übers Haar gestreichelt und mir vor allen Dingen Mut gemacht. Mein Mann hat es rechtzeitig zu mir geschafft. Darüber war ich wirklich sehr froh – ich wollte nicht alleine sein in diesem Moment.

Ja und dann liegt man da, mit seinen Gedanken – die Beine in der Luft festgeschnallt, weinend während der OP. Ich war nach einer Stunde bereits wieder im Zimmer. Froh dass es vorbei war – aber das ist es noch lange nicht.

Eine Fehlgeburt – egal wie lange man schwanger war – ist schrecklich. Ich wünsche das wirklich niemandem auf dieser Welt.

Es ist das Härteste was ich bis jetzt durchmachen musste und ich hoffe dabei bleibt es. Seitdem sind 4 Monate vergangen und ich bin leider immer noch nicht wieder schwanger. Dafür anscheinend der Rest der Welt, beinahe jeder in unserem Umfeld.

Nun gibt einem jeder kluge Ratschläge wie: „Sei froh, es wäre eh nicht gesund“, „es klappt schon noch, du musst Geduld haben“, „es dauert so lange wie es dauert“ oder mein Lieblingssatz: „du musst dich entspannen und auf andere Gedanken kommen“.

Bereits jetzt habe ich Angst vor der nächsten Schwangerschaft, dass wieder was schief gehen könnte. Ich weiß nicht, ob ich das nochmal packe.
Es ist auch schwierig mit meiner Mama – die ist jetzt so ausser sich vor Freude, dass Sie in Zukunft bald Oma wird, dass Sie von nichts anderem mehr redet oder mich auch immer gleich anruft wenn ich beim Arzt war. Ich weiß, sie meint es lieb und es ist auch ganz süss, aber das macht uns fertig. Wir wissen einfach, dass jeder in unserer Familie nur drauf wartet, dass ich mich „oute“ das wir schwanger sind doch es funktioniert einfach nicht.

Aber wie bitte soll man seinen eigenen Kopf austricksen? Ich wünsche meinem Mann und mir, dass ich bald schwanger werde – weil ich weiß, dass er ein großartiger Vater wäre. Ich nehme aktuell täglich mehrere Tabletten, um eine bessere Eizellenreifung zu bekommen und zusätzlich musste ich nach dem Eissprung 14 Tage lang täglich ein Medikament mit Progesteron nehmen für eine bessere Einnistung. Ich hatte totale Vorzeichen – Ziehen im Unterleib, leichte Gewichtsabnahme und größere Brüste – wie bei meiner ersten Schwangerschaft. Wir haben uns schon so gefreut – zuviel. Vorgestern war ich beim Arzt – und er hat festgestellt, dass leider keine Schwangerschaft vorliegt.

Eigentlich sollte eine Familie gründen auch Spaß machen und einen seelisch nicht total fertig machen. Aber das ist es, was es aktuell mit meinem Mann und mir anstellt.

Ich hoffe, dass es den Köpfen und vor allem den Herzen von meinem Mann und mir bald besser geht. Wir versuchen uns abzulenken und planen nun die kirchliche Hochzeit – und ich hoffe diese ist dann bereits mit einem gesunden Baby in unseren Armen.

Bestimmt wird der 26.07.2017 nochmal hart für uns – dies wäre der ET unseres Babys. Aber wir packen das – irgendwann – ,wenn unser Baby bereit ist zu kommen.

Ich lese nun Woche für Woche die Sternenkinderreihe und bewundere euch Mamas aus tiefstem Herzen und ich wünsche euch und euren Familien alles Glück der Welt – denn Ihr seid meine Heldinnen und macht mir Mut für die Zukunft.

 

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18 Comments

  • Reply Birte 18. Mai 2017 at 12:35

    Ich lese hier auch jede Woche die Reihe, mir kommen jedes Mal die Tränen und ich hab auch immer das Gefühl, dass eine Fehlgeburt in den ersten 12 Wochen nicht so “zählt”. Hört sich blöd an. Aber das tut sie. Und du hast das Baby verdient. So grausam, dieser Gedanke. Hat mich auch lange geplagt und tut es manchmal noch, obwohl ich nach 2 frühen Fehlgeburten jetzt einen gesunden Sohn habe und wieder schwanger bin. Mich lasst es nicht so richtig los. Ich wünsche dir, dass du los lassen kannst. Mir hat eine Therapie geholfen. Ohne wäre ich nicht weit gekommen. Genieße den Sommer

    • Reply *8SSW 18. Mai 2017 at 15:36

      Vielen lieben Dank für deine Worte!
      Es freut mich sehr für dich, dass du einen gesunden Sohn hast und wieder schwanger bist. Vor allem nach zwei Fehlgeburten.
      Das gibt mir wirklich Mut. Das glaube ich dir gut und gerne, dass dich das immer noch plagt.
      Wünsch dir alles Liebe und natürlich auch einen schönen Sommer.

  • Reply Yasemin 18. Mai 2017 at 12:47

    Ich finde es schade und traurig das viele sagen oder denken das eine Fehlgeburt nicht schlimm sei, das Kind war ja noch nicht entwickelt und bla bla bla. So ein Schwachsinn! Für eine Frau ist es das schlimmste was passieren kann. Ich hoffe doch sehr für euch das ihr bald euer Baby im Arm halten könnt :)

    • Reply *8SSW 18. Mai 2017 at 15:38

      Hallo Yasemin, ja leider…aber für uns wars und ist es einfach unser Baby- egal wie weit wir waren.
      Vielen lieben Dank für deine lieben Worte und deinen Wunsch – das hoffen wir auch sehr. Alles Liebe

  • Reply Alina / alinacouture 18. Mai 2017 at 13:02

    Mir ging es ähnlich wie dir. Ich wurde schwanger, statt mich zu freuen und hüpfend durch die Wohnung zu freuen, hielt ich erstmal nur den Test in der Hand und könnte es kaum glauben. Umso schneller die Tage vergingen und umso mehr freute ich mich auch. Mein Freund konnte seine Freude kaum zurück halten. Er war so fürsorglich und schon total verliebt ins “Baby”. Die Freude hielt aber nur einen Monat an, als in der 9 Woche plötzlich Blutungen auftraten. Es hieß, das Baby könnte gehen oder es könnte auch normal sein, das würden die Tage zeigen.. als ich beim Notdienst paar Tage später war um zu gucken ob es noch da war, weil ich wieder eine Blutung hatte, wollten die mich schon fast direkt ausschaben… allerdings bin ich froh, dass mein FA mir und meinen Körper Zeit gegeben hat. Nachts wurde ich wach, hatte starke Schmerzen, leichte Wehen denk ich mir im Nachhinein.. das Gefühl kannte ich irgendwo her, von meiner ersten Schwangerschaft die ohne Komplikationen lief… ich dachte mir nix dabei und schlief sorglos weiter. Und morgens als ich aufstand musste ich direkt zum Klo rennen… ich rief sofort meinen Arzt an was ich tun sollte.. ich fischte quasi “mein Baby” aus der Toilette und brachte es zum Arzt. Ich konnte es nicht einfach so in der Brotdosd abgeben. Ich hab es vorher selbst ganz genau betrachtet, fast auseinander genommen. Das war ein schreckliches Gefühl. Im Nachhinein weiß ich dass das einfach der Lauf der Natur war.. so ist das eben manchmal. Danach wollten wir trotzdem unbedingt schwanger werden.. alle wurden schwanger – jeder war schwanger – nur irgendwie ich nicht. Und genau 1 Jahr später, dann wo ich nicht mit gerechnet hatte wurde ich es. Und nun bin ich mit einem kleinen Jungen in der 32 SSW. Die ganze Schwangerschaft begleitet mich noch die Angst von der Fehlgeburt, das irgendwie was nicht stimmen könnte..
    Mein Rat an dich Liebes, du wirst auch ein gesundes Baby geschenkt bekommen, genau dann wie ich, wenn du damit garnicht rechnest ❤️

    • Reply *8SSW 18. Mai 2017 at 15:45

      Hallo Alina,
      vielen lieben Dank für deinen Post – das bedeutet mir wirklich sehr viel. Es tut mir sehr leid was dir bzw. was euch passiert ist.
      Umso mehr freut es mich, dass du nun wieder schwanger bist und in wenigen Wochen euren Sohn in den Armen halten kannst. Das mit der Angst glaub ich dir gerne – aber es wird alles gut gehen!
      Vielen lieben Dank für deinen lieben Rat – wir denken auch, dass es irgendwann klappt und zwar genau dann ,wenn wir wahrscheinlich nicht mehr dran glauben. Leider stimmt ja dieser Satz mit loslassen. Diese Geschichten hört man immer wieder von Paaren ,die es ewig probieren und erst dann, wenn sie keine Lust oder besser gesagt keine Kraft mehr haben und sich damit abfinden, dann klappt es. Wünsch dir noch eine schöne Schwangerschaft und alles Liebe für eure Zukunft.

  • Reply Josi 18. Mai 2017 at 13:22

    Das tut mir leid 😔 Der et unseres ⭐️ ist der 13.07.17 😭
    Gib bitte nicht auf und lasst euch nicht stressen es klappt bestimmt wieder und dann wird alles gut
    Unser ⭐️ hat uns dann gleich den doppelten Segen geschickt und passt fleißig auf das den beiden nix passiert ❤️

    • Reply *8SSW 18. Mai 2017 at 15:47

      Hallo Josi,

      oh man das tut mir sehr leid.
      Ich denk der ET Termin wird auch echt nochmal ein komischer und emotionaler Tag.
      Es freut mich sehr für dich, dass du mit Zwillingen schwanger bist und ganz sicher passt euer Sternchen darauf auf.
      Wünsch dir und deiner Familie alles Liebe.

  • Reply N 18. Mai 2017 at 21:24

    Dass es mal jemand anspricht, finde ich gut. Ich habe auch schon überlegt den Milfs mal meine/unsere Geschichte zu erzählen.
    Ich bin auch eine Sternchenmama vor der 12. ssw..

    Ich wünsche dir nur das Beste. 💕

    • Reply *8SSW 19. Mai 2017 at 9:28

      Hallo liebe “N”,
      vielen lieben Dank!
      Erzähl deine Geschichte unbedingt !
      Es tut gut sich das auch alles ein bisschen von der Seele zu schreiben. Zumindest mir hat es wirklich gut getan und es berührt meinen Mann und mich sehr wie viele uns alles Liebe und Glück wünschen.
      Ich wünsche dir alles Liebe für deine Zukunft.

  • Reply Coonies 19. Mai 2017 at 12:54

    So oft passiert es … und wenn man dann 1:1 liest wie das alles abläuft, die Gefühle, was in dem Menschen vorgeht… ist alles noch soooviel schrecklicher!! Es tut mir sehr leid für eurer Sternchen! Und drücke euch ganz fest die Daumen, dass es bald wieder klappt und ihr am Ende ein gesundes Baby in den Armen halten dürft! Alles Gute!!

  • Reply Liv 19. Mai 2017 at 22:15

    Vielen Dank for deinen Bericht. Ich finde es auch so furchtbar, dass so viele Frauen ihre Babys vor der 12. Woche verlieren und einfach nicht darüber reden aus Angst, man würde sie nicht ernst nehmen. Es ist so wichtig offen trauern zu dürfen!
    Ich hoffe sehr, dass sich deine Schwiegermutter aufrichtig bei dir entschuldigt hat! In meinen Augen eine unglaublich unverschämte Reaktion von ihr!

    • Reply *8SSW 20. Mai 2017 at 16:32

      Hallo Liv,

      Vielen lieben Dank.
      Ja das war echt hart – ich weiß zwar eigentlich das sie es nicht so gemeint hat ,aber trotzdem… ne hat sie sich nicht..wir verstehen uns zwar eigentlich sehr sehr gut – aber wir haben nie drüber gesprochen , dass ihr Kommentar mich sehr verletzt hat …
      Ich finde es auch sehr schade ,dass sehr wenig drüber offen gesprochen wird. Ich hab jetzt erst gemerkt oder mitbekommen, wie vielen Frauen bzw. Paaren ähnlich ergangen ist wie uns und das es Fehlgeburten leider viel zu oft gibt.
      Wünsch dir alles Gute

  • Reply *8SSW 19. Mai 2017 at 23:05

    Hallo Coonies,

    Vielen lieben Dank für deine lieben Worte und Wünsche und für dein Mitgefühl.
    Wir wünschen dir natürlich auch alles Gute.

  • Reply Sina.R 23. Juni 2017 at 14:36

    Ich hätte 1 Monat früher Entbunden. Musste unser drittes Sternchen in der 11. Ssw ausscharben lassen. Bin heute nimmt mich diese Fehlgeburt ruchtig mit.
    2. Wunder haben wir an der Hand aber trotzdem bin ich soo verdammt traurig. Leider sind meine Depression noch schlimmer geworden und Kein Therapie platz ist frei. Am schlimmsten sind die blöden Sprüche. 😢

  • Reply Mona 20. Dezember 2017 at 22:54

    Ich fühle mit dir. Wir haben unser Sternchen gestern gehen lassen müssen. In der 9. Woche.

    Als ich nach einem positiven Test beim Arzt war, bestätigte dieser die Schwangerschaft. SSW 5+5. Passte zeitlich und auch den Embryo konnte man sehen. Alles super. In 3 Wochen neuer Termin ( kurz vor Weihnachten. ) zum ersten Ultraschallscreening.
    Ich kannte das Procedere von meinem 1. Sohn ( 10 Monate).
    Es ging mir gut. Wieder keine Übelkeit. Ich gratulierte mir. Schwanger werden kann ich schnell. Schwanger sein ohne Komplikationen oder Nebenwirkungen.
    SSW 7+6 ich hatte dunkles Blut im Slip. Erster Gedanke:” scheiße..das war’s..”
    Am nächsten Tag zum Arzt. US gemacht. Die Ärztin suchte..:”DA!!!” ich war erleichtert. Da ist was.. und das herz schlägt.. sie stimmte mir zu…regloses konzentriertes Gesicht..” es ist sehr klein..ziehen Sie sich wieder an. Ich Vergleiche die Befunde ”
    Ich zog mich an. Ein Kloß im Hals. Sie verglich die Bilder. Las sich die Akte durch…und sagte, das Kind sei seit der vergangenen Untersuchung nur halb so viel gewachsen wie normal wäre . Auch die fruchthöhle sei zu klein. Wir sollten uns auf eine fehlgeburt einstellen.

    2 Tage später bekam ich Blutungen mit etwas frischem Blut..gestern dann Schmerzen und es lief so viel Blut…ich saß auf der Toilette und es lief und lief. Nach etwa 4 Stunden wurde es schlagartig weniger. Heute war ich wieder beim Arzt zur Kontrolle. Alles raus..nichts mehr da..

    Heute haben wir eine Kerze angezündet und uns von unserem Sternchen verabschiedet. Ich war mir sicher dass er ein Junge gewesen ist. Wir haben ihm einen Namen gegeben. Lucas.
    Für mich ist der Gedanke sehr tröstlich dass er nie in seinem kurzen leben einen Mangel hatte. Er hatte nie Hunger.. nie fehlte ihm Wärme oder Nähe. Und unser Sternchen Lucas hat durch seinen Namen auch einen festen Platz bei uns. Wir lassen ihn in liebe gehen. Er wurde immer geliebt und wird es weiterhin . Wir fragen nicht nach dem warum.. Wir haben Frieden geschlossen. Und es ist okay dass er sich entschieden hat zu gehen. Ich bin froh das er es selbst entschieden hat zu gehen. Den Gedanken über sein Leben zu entscheiden hätte mich sehr belastet.
    Run free kleiner Lucas. Möge deine kleine Seele uns ab und an besuchen und frei sein. Du gehörst zu uns und in unsere Mitte.
    In 2 Tagen heiraten wir. Wir freuen uns drauf und denken an dich.

  • Reply Stern 5. September 2018 at 14:56

    Deine Worte berühren mich sehr! Und ich hoffe, ihr seid inzwischen glücklich verheiratet und habt euer kleines Wunder erhalten.
    Am 31.08.18 war ich 8 Wochen schwanger. Beim Ultraschall mussten wir dabei zu sehen,wie das Herz immer schwächer wurde,Bis es fast aufhörte. Ich war so geschockt und verstand gar nichts mehr. Eine Woche zu vor war alles in Ordnung und nun sah ich nur noch wie die Ärztin den Kopf schüttelte. An die Worte der Ärztin erinnere ich mich nicht mehr,nur an die kalten zitternden Hände meines Mannes,die meine fest umklammerten.
    Wir hatten keine Vorzeichen,dass irgendwas nicht stimmt. Keine Blutungen oder dergleichen.
    Gestern bekam ich dann auf Arbeit ein ziehen im Rücken und ließ mich von meinen Mann abholen. Im Auto wurde es mir klar: wir müssen ins Krankenhaus. Es geht zu Ende!
    Ich hatte so heftige Schmerzen. Mir wurde fast schwarz vor Augen. Atmen viel mir schwer. Kalter Schweiß machte sich breit und mir war so schlecht. Im Krankenhaus angekommen ging alles ziemlich schnell. Ich bekam erstmal was gegen die Schmerzen. Anschließend wurde ich zur Toilette begleitet. Jetzt bemerkte ich auch das Blut. Da war so viel Blut. Die Schwester hielt mich fest und versuchte mich zu beruhigen. Dann der Schock auf der Toilette: wie du,musste auch ich auf einen Faustgroßen Gewebeklumpen schauen. Die Schwester reagierte sofort und meinte nur, Sie haben es gleich geschafft, bleiben Sie ruhig, wir kümmern uns um Sie.
    Nach einer weiteren halben Stunde im Krankenhaus und vielen Beuteln Novamin war ich völlig fertig und schwach. Mein Mann saß hilflos und stumm neben mir. Wir fingen beide zu weinen an. Denn obwohl wir wussten, dass es passieren wird,hatten wir wohl beide doch auf ein Wunder gehofft. Nun fühle ich mich nur noch leer und taub und habe Angst,dass wir das nicht verkraften,wenn es erneut schief geht.

  • Reply Anika * 16. Dezember 2019 at 17:13

    Hallo Zusammen,
    ich weiß nicht ob diese Blog noch aktiv ist und es vielleicht noch stille Leser gibt. Eure Beiträge haben mich sehr berührt…
    Wir mussten das leider ebenfalls erleben… Unser “Böhnchen” wie wir es die wenigen aber so wundervollen Wochen genannt haben, ist auch gegangen. Vor 1,5 Wochen, in der 8 SSW. Es ist früh und vielleicht wirklich für manche nicht nachvollziehbar…aber es war unser Baby. Von dem Zeitpunkt als wir es erfahren haben, hat sich unser Leben verändert….
    Ich habe einen ganz wundervoll passenden Spruch dazu gelesen:
    „Wenn eine Frau schwanger ist, dann erwartet sie nicht ein Kind, sie hat bereits eines. Sie wird nicht Mutter, sie ist bereits eine Mutter. Das Baby ist nicht unterwegs, das Baby ist bereits da.“
    Dass wir eine Familie gründen wollen, stand für uns immer fest. Wir sind seit 5,5 Jahren verheiratet, haben ein Haus mit Kinderzimmern gebaut und eigentlich nur darauf hingearbeitet irgendwann eine Familie zu sein. Aber das Ergebnis in den Händen zu halten, einen Mutterpass zu bekommen, im Ultraschall das eigene kleine Wunder zu sehen…. das hat uns verändert! Es waren so wundervolle Wochen…in der es für uns natürlich kein anderes Thema gab. Mein Mann (37 / 6 Jahre älter als ich) konnte sich schon sehr lange vorstellen endlich Papa zu werden… und er war so stolz!! Vom ersten Moment wünsche er nicht mir einen guten Tag sondern uns. Er sagte nicht er liebe mich, sondern uns.
    Ich weiß nicht warum, aber trotz einiger Fehlgeburten in unserem Bekanntenkreis, war es für mich so klar, dass mir so etwas schlimmes nicht passieren wird. Und dann… ist meine kleine heile Welt so ins Wanken geraten.
    Ich war so glücklich und total entspannt. Obwohl es sehr früh war, hatte ich ganz schnell ein wenig Bauch und größere Brüste. Jeden Tag konnte ich eine kleine Veränderung an mir feststellen. (Ich bin eher klein und zierlich was natürlich dazu beiträgt eine minimale Veränderung leicht festzustellen).
    An dem Tag war alles in Ordnung. Ich kam von der Arbeit und habe angefangen zu kochen. Während das Essen im Ofen war habe ich mit viel Liebe in meiner SS Tagebuch geschrieben.
    Meine Mutter rief mich noch an, weil sie dachte ich komme vorbei um ihre neuen Lampen zu begutachten. Ich erzählte ihr noch, dass ich total fit heute bin und in Ruhe kochen wollte. Die Tage davor war ich sehr müde nachmittags und habe mich nicht ums Essen kümmern wollen. Aber heute bin ich nicht müde und ich habe keine Beschwerden…ich kochte ein etwas aufwendigeres gewundes Gericht, was ein wenig mehr Zeit in Anspruch nimmt als sonst unter der Woche.
    Mein Mann und ich aßen zusammen und fingen an aus einer Laune heraus über Namen zu reden. Wir lachten, weil wir wussten, dass wir noch so viel Zeit haben werden um das Thema zu besprechen und vielleicht darüber zu „streiten“. Aber uns war danach… mein Mann hatte an diesem Tag einen Namen gelesen der ihm gefiel. Es war ein schöner Abend. Die erste Adventskerze brannte vor uns…die vielen kleinen Lichterketten um uns herum leuchteten.
    Nach dem Essen legte ich mich ein wenig aufs Sofa… ein bisschen runterkommen. Mein Mann wirbelte noch ein bisschen, als ich plötzlich Schmerzen im Unterleib bekam. Aber auch diese hatte ich hier und da Nachmittags. Für mich immer ein Zeichen…Anika, mach ruhiger.
    Normalerweise verschwanden diese Beschwerden sobald ich ruhig lag. Aber dieses Mal nicht.
    Das Ziehen wurde trotz liegen immer schlimmer. Erst traute ich mich nicht, meinen Mann zu rufen, um ihn nicht zu beunruhigen. Aber kurze Zeit später sagte ich ihm, dass ich Schmerzen habe…als wenn ich meine Periode bekommen würde.
    Er machte mir eine Wärmflasche und gab mir einen Kuss. Ich sah seine Angst, die aber auch er versuchte zu vertuschen um wiederum mich nicht zu beunruhigen.
    Als er mit allem fertig war, kam er zu mir und wir schauten einen Film (oder eine Serie). Die Schmerzen hörten nicht auf und ich schaute immer wieder nach oben. Eine Träne lief mir über die Wangen weil ich zum allerersten Mal einen Gedanken hatte, den ich nie denken wollte “was ist, wenn nicht alles in Ordnung ist?”.
    Ich stand auf und ging zu Toilette. Kein Blut in der Hose… ich schaute aber runter und gab in Stoßgebet ab “BITTE NICHT”….und dann kam er…der erste Tropfen Blut. Und der zweite und dritte. Ich fing an zu weinen… Rief meinen Mann von oben. Ich stotterte nur…ich blute.
    Er kam sofort zu mir nahm mich in den Arm. Ich sag die Angst in seinen Augen…
    Aus seiner Not heraus rief er meine Mutter an (mit der ich ein sehr gutes Verhältnis hab).
    “Anika hat Schmerzen und sie blutet”. sagte er.
    Dann legte er auf. Meine Mutter hat sich direkt ins Auto gesetzt.
    Währenddessen zog ich mir eine Hose und die Jacke an. Wir haben uns schnell entschieden ins Krankenhaus zu fahren… so oder so hätte ich nicht zu Hause bleiben können, ohne zu wissen, was mit mir ist.
    Kurz darauf war meine Mutter da. Ich fiel ihr in die Arme… Sie begleitete uns auf Nachfrage ins Krankenhaus.
    Zum Glück war sie dabei. Mein Mann und ich hätten nichts verstanden…

    Der Weg vom Eingang bis zur richtigen Station dauerte eine Ewigkeit. Ich konnte kaum laufen.
    Im Fahrstuhl merkte ich wie ich weiter blutete. Mit einem kleinen Hoffnungsschimmer fühlte ich mit den Händen nach und hoffte, dass es kein Blut ist… aber meine Hand war Feuerrot. Ich sackte in mich zusammen.
    Wir warteten noch eine Ewigkeit…mein Mann und meine Mutter neben mir, jeder hielt meine Hand.
    Und wir redeten… “Es muss nichts heißen”…”das ist auch schon mal normal”… “alles wird gut”….
    Dann kam auch schon die erste Schwangere an uns vorbei… “So läufst du hier demnächst auch rum Schatz”…
    Und da war der Moment: “Ja” sagte ich. Ich streichelte über meinen Bauch und sagte “du bist bestimmt gewachsen und hast etwas getroffen, mein Böhnchen”…

    Die Ärztin kam zu uns… führte uns in den Raum, den ich niemals vergessen werde. Leider habe ich nicht viel Glück mit der Ärztin gehabt…wir haben uns nicht aufgehoben gefühlt und sonderlich einfühlsam war sie leider auch nicht. Aber sie hat ihren Job gemacht.
    Als sie den Ultraschall gemacht hat, ging alles ganz schnell…
    “Es geht ab” sagte sie… von da an, zerbrach meine kleine heile Welt die ich in den letzten Wochen so sehr beschützt habe….
    Ich konnte nicht mehr tun als einfach nur zu weinen… mein Mann musste den Raum verlassen und ich hörte auch ihn im Flur weinen…
    Die Ärztin sagte noch das ein oder andere über evtl. Risiken in der Nacht wenn ich wirklich nach Hause will, beschrieb wann ich wieder kommen soll und wie ich die Tabletten einnehmen muss, wann ich zum Arzt muss und und und. Von alle dem habe ich nichts mehr mit bekommen. Meine Mutter, die einzige mit noch einem etwas klaren Gedanken hörte aufmerksam zu, um mir in einem ruhigen Moment alles wieder zu geben.
    An die Heimfahrt kann ich mich nicht mehr erinnern… ich glaube wir haben geweint, aber ich weiß es nicht mehr.
    Zu Hause angekommen habe ich alles zusammengesucht (Bücher, Tagebuch, Ultraschallbilder, Fotokarten, SS Hose und den Strampler den ich meinem Mann geschenkt habe) und meiner Mutter mitgegeben. Den Strampler musste ich meinem Mann noch aus den Händen reißen, der ihn einfach nur weinend in den Händen hielt.
    Irgendwann wenn wir es können, packen wir eine schöne Kiste mit all diesen Erinnerungen. Bis dahin wird sie diese Dinge für uns verwahren.
    In der ersten Nacht haben wir nur geweint und gar nicht geschlafen.
    Mein Mann frug mich ob die Ärztin das auch richtig gesehen habe…Er war der Meinung zwei Babys auf dem Ultraschall gesehen zu haben. Er hatte die ganze Nacht Angst, dass die Ärztin falsch geschaut habe und evtl. etwas beschädigt hat. …Der letzte Strohalm…
    Mein Körper war aber schon so fertig, dass ich es ganz sicher gespürt habe. Unser kleines Baby ist jetzt ein Sternenkind.
    Jetzt sind 1,5 Wochen vergangen… viele viele Tränen und Gespräche haben dazu geführt, dass ich diese Zeilen nun schreiben kann.
    Der Kopf weiß, die Natur hat entschieden und unser kleines Böhnchen war vielleicht nicht gesund, das Herz sagt jedoch was anderes.
    Wir werden nicht aufgeben, aber diesen Verlust werden wir wahrscheinlich nie vergessen und ich wünsche all denen das auch passiert ist, ganz viel Kraft!!

    Durch den sehr frühen Abgang in der 8 SSW. weiß ich, dass mir körperlich sehr sehr viel erspart geblieben ist. Ich kann mir vorstellen, dass es noch schlimmer ist, wenn man schon ein paar Wochen weiter oder gar am Ende der Schwangerschaft ist. Ich bin dankbar, dass mir vieles erspart geblieben ist. Nichts desto trotz haben wir unser kleines Baby verloren…egal wann. Dieser Verlust tut unendlich weh…

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